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Mann an einem futuristischen Interface

Arbeitswelt 4.0: Wie wir morgen arbeiten und leben

Kaum etwas birgt so viel Diskussionspotential wie die fortschreitende Digitalisierung am Arbeitsplatz. Die vielfältigen neuen Möglichkeiten in punkto Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsorganisation können noch gar nicht vollständig überblickt werden. Auch die Angst um den Arbeitsplatz spielt in der Diskussion um die Arbeitswelt 4.0 eine Rolle. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung folgt diesem Trend und stellt das Wissenschaftsjahr 2018 unter das Motto Arbeitswelten der Zukunft.

Große Veränderungen in der Arbeitswelt 4.0

Wie wird das Büro der Zukunft aussehen? Ist mein neuer Kollege ein Smartphone? Werde ich mein eigener Chef sein? Das sind nur einige der vielen Fragen rund um die Arbeitswelt 4.0 und den Büroarbeitsplatz der Zukunft. Um die wichtigsten Änderungen zu erfassen, hat die Telekom im Rahmen des Projekts Shareground in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen ein Thesenpapier erarbeiten lassen, das sich mit den Megatrends der digitalen Arbeit der Zukunft befasst. Einige dieser Trends lassen sich bereits in der Realität beobachten:

In der Arbeitswelt 4.0 lernen Maschinen denken

Smarte Spracherkennung, Internet of Things und Apps für Alle und alles: Die Maschinen lernen immer besser, selbstständig zu denken. Langfristig wird das Mitarbeiter und Strukturen in bestimmten Bereichen überflüssig machen. Die Arbeit des Kollegen wird immer häufiger durch ein Tablet oder eine komplexe IT-Struktur ersetzt. Trotzdem werden weiterhin Menschen in den Büros arbeiten. Unternehmerische und kreative Entscheidungen bleiben aller Voraussicht nach Menschen überlassen.

Das Ende der Organisation, wie wir sie kennen

Schon heute lässt sich beobachten, wohin sich Arbeits- und Organisationsstrukturen in der Arbeitswelt 4.0 wandeln werden. Das Stichwort lautet hier alles ist im Fluss. Das betrifft nicht nur die Arbeitsweise, sondern auch die Aufgaben und die Büroarbeitsplätze der Zukunft.

  • Flexiblere Arbeitsgestaltung: In der Arbeitswelt 4.0 arbeitet man in Netzwerken. Wissen wird unternehmensübergreifend geteilt und genutzt, Aufgaben werden in Projektarbeit und auf Abruf erledigt. Das bedeutet auch, dass ein Großteil der Arbeit von externen Kräften geleistet wird. Was erst einmal beängstigend klingt, bietet aber auch für Arbeitnehmer deutlich lockere Arbeitsabläufe als bisher: flache Hierarchien und flexibles Arbeiten von Zuhause aus.
  • Die Crowd in der Cloud: Eine große Veränderung für das Büro der Zukunft wird das Arbeiten in der Cloud sein. Große Mengen an Wissen können in cloud-basierten Datenbanken angesammelt werden, auf die jeder Mitarbeiter von überall aus Zugriff hat.
  • Big Data: Daten, Daten, Daten. In der Arbeitswelt 4.0 geht nichts ohne Zahlen. Alle Prozesse werden einer strengen Effizienzkontrolle unterzogen, damit sie noch schneller, günstiger und nachhaltiger gestaltet werden können. Big Data umfassend lesen und interpretieren zu können wird dabei zur Schlüsselqualifikation für Arbeitnehmer.

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft für den Arbeitnehmer aus?

Die Arbeitswelt 4.0 bringt für den Arbeitnehmer viele Änderungen mit sich. Viele von ihnen sind heute schon eingetreten und lassen sich bereits gut in der täglichen Praxis beobachten.

Der Arbeitsplatz auf dem Sofa

Digitales Arbeiten mit Zugriff zu Wissen und Daten in der Cloud machen den täglichen Gang ins Büro theoretisch überflüssig. Aufgaben können heute schon aus dem eigenen Wohnzimmer erledigt werden und Meetings werden einfach über Hangouts abgehalten. Das bringt viel Flexibilität für Arbeitnehmer mit sich, birgt aber auch Gefahren. Schon heute ist zu sehen, dass nicht alle Angestellten eine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben ziehen können: ständiges Arbeiten und Überlastung können die Folge sein.

Schlüsselqualifikationen für die Arbeitswelt 4.0

Deshalb werden Fähigkeiten wie Selbstmanagement bald Schlüsselqualifikationen sein, die jeder Arbeitnehmer in der Arbeitswelt 4.0 braucht. Neben einer gesteigerten Anforderung an das eigenverantwortliche Arbeiten, hat außerdem die Stunde der Technik-Nerds geschlagen: Ausgeprägte IT-Fertigkeiten und ein innovativer Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln sind gefragter denn je. Gleichzeitig geraten aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht in Vergessenheit. Im Gegenteil: Experten schätzen, dass Berufe mit unmittelbarer menschlicher Interaktion sogar eine Aufwertung erfahren werden.

Digital genial also? Es bleibt in jedem Fall spannend!

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