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Büro mit Klima

Bei Hitze im Sommer im Büro

Die meisten Angestellten und auch Führungskräfte nehmen einen Großteil Ihres Jahresurlaubs im Hochsommer, um die wenigen sonnigen, warmen Wochen des Jahres genießen zu können. Ob zu Hause in Deutschland oder in der Ferne – zu den Lieblingsbeschäftigungen bei hohen Temperaturen gehören Freibad- oder Seebesuche, das Entspannen im Biergarten oder im Park und Wassersportarten wie das Stand Up Paddling, das immer beliebter wird.

Doch die meisten Sonnenstunden des Sommers verbringt man in der Regel bei der Arbeit im Büro. Gerade wenn es besonders heiß draußen ist, kann das sehr kräftezehrend sein. Stickige Luft, zusätzlich aufgeheizt durch PCs und andere technische Geräte, die Kleiderordnung und das lange Ausharren in geschlossenen Räumen, können einem im Sommer besonders zu schaffen machen.

Besser arbeiten kann, wer eine Klimaanlage hat. Dann kann es mitunter zur Mittagszeit am Arbeitsplatz sogar angenehmer sein als draußen in der Hitze. Doch nicht jedes Büro ist mit einer Klimaanlage ausgestattet.

Wer einen Tagungsraum in unserem firstchoice Business Center in Neuss oder Wiesbaden gemietet hat, kann den ganzen Sommer über unsere klimatisierten Räumlichkeiten genießen. Wir sorgen mit modernster Technik für ein angenehmes Raumklima.

Keine Klimaanlage im Büro – Was tun?

Viele Büros sind inzwischen auch in Deutschland mit einer Klimaanlage ausgestattet. Das ermöglicht den Angestellten, auch während einer Hitzewelle normal zu arbeiten – und diese gibt es schließlich immer häufiger in den letzten Jahren. Doch der Einbau einer solchen Anlage ist teuer und längst nicht alle Arbeitgeber sind bereit, die Preise zu zahlen und den Aufwand in Kauf zu nehmen. Wer in einem Büro mit Klimaanlage arbeitet, kann sich also immer noch glücklich schätzen.

Für alle anderen gilt es, zu schwitzen. Morgens auf dem Weg ins Büro ahnt man schon, wie heiß der Tag noch wird. Je nach Uhrzeit kann es dann noch angenehm kühl sein oder bereits sehr sonnig und warm. Der Gedanke an das stickige, überhitzte Büro treibt einem unter Umständen schon vor dem Arbeitsantritt den Schweiß auf die Stirn. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, sich während der Arbeit oder einer Tagung Abkühlung zu verschaffen, auch wenn eine Klimaanlage wohl die effektivste ist.

 

Die Pflichten des Arbeitgebers

Für Schüler fällt der Unterricht bei zu großer Hitze aus. Die aktuelle Richtlinie für Hitzefrei an Schulen ist eine Außentemperatur von 25 Grad Celsius im Schatten um 10 Uhr oder innerhalb der Schule um 11 Uhr. Dann wird in der Regel nur bis 12 Uhr mittags unterrichtet. Die letztendliche Entscheidung wird von der Schulleitung getroffen. So mancher Angestellter hat dann schon neidisch an einen Besuch in der Eisdiele oder im Freibad gedacht. Doch Hitzefrei gibt es leider im Berufsleben nicht.

Dennoch existieren bestimmte Regelungen auch für das Arbeiten im Büro bei großer Hitze im Sommer. Frei bekommt man zwar wahrscheinlich nicht – dafür muss der Arbeitgeber ab einer bestimmten Temperatur aber das Umziehen ins Home Office erlauben.

Im Arbeitsrecht wird dabei zwischen Raum- und Lufttemperatur unterschieden. Wobei die Raumtemperatur die gefühlte und die Lufttemperatur die tatsächliche Temperatur im Büro ist. Wann genau gehandelt werden muss, regelt die sogenannte Arbeitsstättenverordnung: Ein Wert von gefühlten 26 Grad Celsius sollte demnach nicht überschritten werden. Wenn die Temperatur am Arbeitsplatz die 30 Grad Celsius überschreitet, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Abkühlung zu ergreifen. Diese werden als Arbeitsschutzmaßnahmen bezeichnet. Dazu gehört beispielsweise, dass ausreichend Getränke zur Verfügung gestellt werden. Auch gelüftet werden muss, vor allem in den frühen Morgenstunden, wenn es noch nicht ganz so heiß ist. Außerdem muss der Arbeitgeber dann den Überstundenabbau ermöglichen. Hitzefrei gibt es allerdings erst ab einer Lufttemperatur von 35 Grad Celsius – dann sind die Räume offiziell nicht mehr als Arbeitsräume nutzbar.

Ab wann ist Home Office erlaubt?

Einige Arbeitgeber schicken Ihre Angestellten bei starker Hitze ins Home Office. Das hat für sie den Vorteil, dass keine Maßnahmen am Arbeitsplatz ergriffen werden müssen. Ein Recht auf Home Office gibt es aber höchstens, wenn weder Getränke bereitgestellt noch anderweitig für Abkühlung gesorgt wird. Und selbst dann existiert bisher keine klare Regelung. Deshalb ist es am sinnvollsten, selbst mit dem Vorgesetzten zu sprechen, sollte es im Büro zu heiß sein, um konzentriert zu arbeiten.

Welche Alternativen gibt es zur Klimaanlage?

Wer keine Klimaanlage im Büro hat, muss nicht unbedingt schwitzen, denn es gibt durchaus Alternativen. Eine sehr beliebte und effiziente Variante, der Hitze auch ohne Klimaanlage zu Leibe zu rücken, sind Ventilatoren. Es gibt sie in zahlreichen Varianten; von großen Standventilatoren, die mit automatisierten Drehbewegungen im ganzen Raum für Abkühlung sorgen können, über die bekannten Tischventilatoren bis zu kleinen Ausführungen, die in den USB-Eingang von PCs und Laptops gesteckt werden können und von dort eine kühle Brise verbreiten. In Deutschland weniger als in anderen Ländern verbreitet, aber ebenfalls effektiv gegen Hitze, sind Deckenventilatoren. Diese können den ganzen Arbeitstag über angelassen werden und sorgen stetig für ein kühleres und luftiges Raumklima.

Bei allen Varianten sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass der Ventilator nicht zu laut ist. Ein stetiges, leises Summen lässt sich nicht vermeiden. Doch gerade bei besonders günstigen Geräten kann es passieren, dass der Geräuschpegel zu dominant wird und das Arbeiten erschwert oder beim Telefonieren mit Kunden stört.

Weitere Tipps fürs Arbeiten im Büro bei Hitze

Ventilatoren sind nicht die einzige Möglichkeit, auch ohne Klimaanlage Abkühlung im Büro zu finden. Wir haben weitere beliebte Methoden gesammelt:

  • Kaltes Fußbad: Wer zu geschwollenen Gliedmaßen im Sommer neigt, kennt diesen Trick wahrscheinlich schon. Einfach eine Schale mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch stellen und die Füße darin abkühlen. Das sorgt für eine Abkühlung des Bluts und damit für Erleichterung im ganzen Körper und bessere Konzentration. Zugegeben: Diese Methode ist nicht für alle Büros geeignet, es muss schon ein relativ lockerer Umgang mit den Kollegen und dem Vorgesetzten herrschen.
  • Gekühlte Getränke: Die meisten modernen Büros haben einen Kühlschrank. Dieser ist zwar fast immer hauptsächlich dafür gedacht, das mitgebrachte Mittagessen frisch zu halten, doch im Sommer bei Hitze dient er auch als Getränkekühler. Und mit einer eiskalten Limo arbeitet es sich gleich wieder viel besser. Natürlich sollten die Getränke alkoholfrei sein. Auch mit alkoholfreiem Bier sollte vorsichtig umgegangen sein, da der Geruch sehr ähnlich zu normalem Bier ist und die Flaschenetiketten sich kaum unterscheiden. Das kann schnell zu Missverständnissen führen.
  • Eis in der Pause: Auch wenn es viel zu tun gibt – kleinere Pausen zwischendurch sind nicht nur bei Hitze sinnvoll und helfen, den Kopf zu regenerieren, um wieder konzentrierter arbeiten zu können. Warum also nicht zwischendurch eine Runde Eis für sich und die Kollegen besorgen? Das kühlt ab und verbessert die Laune. Alternativ kann man die Lieblingskollegen natürlich auch direkt mitnehmen zur nächsten Eisdiele und die Kaffeepause einfach nach draußen verlegen.
  • Früh anfangen zu arbeiten: Wer flexible Arbeitszeiten hat, dem kann es helfen, sehr früh morgens schon anzufangen zu arbeiten. Denn in den ersten Stunden des Tages ist es meistens noch relativ kühl. Das macht nicht nur den Arbeitsweg erträglicher, man hat am Nachmittag nach Feierabend auch noch die Zeit, an einen See zu fahren oder sich im – noch nicht zu vollen – Biergarten zu entspannen.
  • Luftige Kleider: Vor allem für Frauen haben wir noch den Tipp, luftige Kleidung aus dünnen Stoffen zu tragen. Ein langes, weites Kleid ist oft besser geeignet als kurze, enge Jeans bei hohen Temperaturen. Außerdem kommt die Frage nach der Rocklänge, die noch in Ordnung ist, so gar nicht erst auf und die Haut ist auch draußen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Für Männer gibt es weite Leinenhosen und dünne Hemden, die auch schick aussehen.

Diese Tipps sorgen zwar kurzfristig für Abkühlung, eine dauerhafte Alternative zu einem klimatisierten Raum bieten Sie allerdings selten. Die beste Möglichkeit, im Sommer eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, ist eine Klimaanlage. Aus diesem Grund sind die Tagungsräume unserer Business Centern klimatisiert.

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