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Businessplan erstellen

Ihr Fahrplan zum Erfolg: Businessplan erstellen mit einfacher Anleitung

Der Weg in die Selbstständigkeit kommt einem zuweilen vor wie eine einzige Papierschlacht: Anträge und Formulare möchten ausgefüllt, Konzepte und Pläne entworfen werden. Die Königsdisziplin und unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist der Businessplan: Erstellen Sie einen guten Businessplan, so haben Sie etwas in der Hand, mit dem Sie Banken und andere Geldgeber von Ihrem Vorhaben überzeugen zu können. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Sie unbedingt einen Businessplan schreiben sollten: Denn er ist auch Ihr persönlicher Fahrplan in die Selbstständigkeit.

Wie erstelle ich einen Businessplan?

Das Netz ist voller Vorlagen und Beispiele, doch letztendlich gibt es beim Businessplan keine allgemeingültige Form, die für alle Branchen und Geschäftsvorhaben gültig ist. Dennoch gibt es ein Grundgerüst, an das Sie sich halten können, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen.

Umfang eines guten Businessplans

Je nachdem, wie Ihre Geschäftsidee aussieht, in welchem Stadium der Gründung Sie sich befinden und ob Sie nur für sich selbst, für potentielle Investoren oder z.B. für das Arbeitsamt einen Businessplan schreiben, kann er unterschiedlich lang ausfallen. Als Faustregel gilt: Zehn Seiten sollten es mindestens sein, maximal ungefähr 50.

Aufbau: Businessplan erstellen mit einer klaren Struktur

Ganz wichtig, wenn Sie Ihren Businessplan schreiben, ist eine übersichtliche und sinnvolle Gliederung. Dabei können Sie sich an dem folgenden Aufbau orientieren – je nachdem, um was für eine Geschäftsidee es sich handelt, können einzelne Abschnitte unterschiedlich gewichtet und sortiert werden oder auch ganz wegfallen.

1.       Zusammenfassung / Executive Summary

Der erste Eindruck zählt: Das gilt auch für Ihren Businessplan. Auf den ersten Seiten muss es Ihnen gelingen, Ihre Leser zu begeistern! Bevor Sie also ins Detail gehen, fassen Sie Ihr Geschäftsvorhaben auf ein bis maximal zwei Seiten prägnant zusammen und skizzieren die Vision für Ihr Unternehmen. Der Sprachstil darf hier gern etwas lockerer und lebendiger sein als in den übrigen Kapiteln – zu blumig sollte der Ton aber dennoch nicht werden.

➳ Tipp: Die Zusammenfassung ist der vielleicht wichtigste Teil Ihres Businessplans: Denn hier entscheidet sich, ob Ihre Leser überhaupt weiterblättern. Gleichzeitig empfinden viele, die zum ersten Mal einen Businessplan schreiben, dieses Kapitel als das schwierigste. Am besten verfassen Sie diese Seiten ganz zum Schluss, denn dann haben Sie selbst den besten Überblick über Ihr Vorhaben.

2.        Geschäftsidee

Nach dem ersten Teaser, der Ihre Leser neugierig auf Ihre Geschäftsidee und deren Umsetzung gemacht hat, gehen Sie nun ins Detail und erläutern genau, was Sie planen: Welches Produkt oder welchen Service möchten Sie anbieten, welchen Bedarf decken Sie damit bei Ihren Kunden ab, welchen Nutzen ziehen Ihre Kunden aus dem Produkt oder der Dienstleistung.

3.       Markt & Wettbewerb

Was Sie selbst anbieten möchten haben Sie nun dargelegt – als nächstes erweitern Sie Ihren Blick auf Ihre Umgebung. Das heißt: Wo möchten Sie Ihr Unternehmen eröffnen und wie sieht der Markt dort aus? Dazu gehört auch eine Analyse Ihrer Konkurrenten und deren Angebot. Zudem sollten Sie gut begründen können, warum Sie sich für einen bestimmten Standort entscheiden. Falls Ihr Vorhaben nur die Anmietung eines Büros erfordert, lohnt sich dennoch eine kurze Standortanalyse – denn Ihre Geschäftsadresse ist schließlich das Aushängeschild Ihrer Firma.

Repräsentative Räumlichkeiten finden Sie z.B. im First Choice Business Center in München, ebenso wie in Wiesbaden sowie zweimal in Nordrhein-Westfalen: Essen und Neuss. Die ansprechenden Büros bieten Ihnen nicht nur eine inspirierende Arbeitsatmosphäre, sondern hinterlassen auch einen nachhaltigen Eindruck bei Ihren Kunden und Kooperationspartnern. Gerade für Unternehmen in der Gründungsphase kann dies ausschlaggebend sein: Stellen Sie sich vor, wie Ihre potentiellen Investoren oder ersten Auftraggebern von unserem kompetenten Empfangsteam begrüßt und in der einladenden Businesslounge mit einer Tasse Cappuccino oder Latte Macchiato versorgt werden, bevor Sie sie in Ihr mit Designmöbeln eingerichtetes Büro bitten. Alternativ stehen Ihnen modern ausgestattete Konferenzräume zur Verfügung – diese können Sie auch buchen, wenn Sie nicht Mieter bei uns sind. Kommen Sie gern vorbei und überzeugen Sie sich selbst! Wir freuen uns, Ihnen den optimalen Rahmen für einen fulminanten ersten Eindruck zu verschaffen.

4.       Umsetzungsfahrplan

Nachdem Sie nun die Basis für Ihre Geschäftsgründung dargelegt haben, geht es an die Umsetzung. Im Umsetzungsfahrplan halten Sie die Meilensteine fest, die Ihre Firma in den ersten Monaten und Jahren durchlaufen wird. Dazu könnten z.B. gehören: Launch der Website / des Onlineshops, Anmietung der ersten Räumlichkeiten, Einstellung von Mitarbeitern, sukzessive Aufnahme der Produkte in den Vertrieb usw. Notieren Sie schon jetzt, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen, zu jedem Meilenstein ein angepeiltes Datum. Kalkulieren Sie dabei realistisch – denn auch wenn Sie niemand auf einen genauen Tag festnageln wird, sollte Ihr zeitlicher Fahrplan im Groben eingehalten werden. Damit beweisen Sie nämlich u.a., dass Sie gut vorausplanen können.

5.       Marketing & Vertrieb

Um Ihr Geschäft erfolgreich zu führen, brauchen Sie eine durchdachte Marketing- und Vertriebsstrategie. Falls Sie sich in diesem Bereich nicht zu Hause fühlen, lohnt es sich in jedem Fall, hier die Beratung von Experten in Anspruch zu nehmen. Die Kernfragen für diesen Abschnitt lauten: Wie und in welchen Medien werden Sie Ihre Produkte oder Services bewerben, um mit möglichst geringem Kostenaufwand viele Kunden gezielt erreichen zu können? Und wie gelangen Ihre Produkte oder Dienstleistungen dann zum Endkunden?

➳ Tipp:  Oft lohnt es sich, neben dem Businessplan auch einen ausführlichen Marketingplan zu erstellen. Diesen müssen Sie hier nicht komplett einfügen, sondern nur die wichtigsten Punkte zusammenfassen. Bei Interesse und Bedarf können Sie dann den separaten Marketingplan ebenfalls beilegen.

6.       Unternehmen

Vergessen Sie nicht, auch die Menschen hinter dem Unternehmen näher vorzustellen, wenn Sie Ihren Businessplan schreiben. Denn Ihre Geldgeber und Geschäftspartner möchten schließlich wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Fügen Sie einen aussagekräftigen Lebenslauf ein und stellen Sie auch Ihre Partner und Mitarbeiter vor, sofern Sie welche haben. Zudem sollten Sie hier auf die Rechtsform und die damit verbundenen Vorschriften, denen Ihr Unternehmen unterliegt, eingehen.

7.       Finanzen

Nun kommen Zahlenfreunde voll auf ihre Kosten: Denn ein Einblick in Ihren Finanzplan gehört ebenfalls dazu, wenn Sie einen runden Businessplan erstellen möchten. Ähnlich wie beim Marketingplan ist es auch hier ratsam, ein separates Dokument mit dem vollständigen Zahlenwerk bereitzuhalten. Berücksichtigen sollten Sie auf jeden Fall den Umsatz, mit dem Sie in den ersten Jahren nach Ihrer Gründung rechnen (Netto-Umsätze ohne Mehrwertsteuer), die Kosten, Ihren Kapitalbedarf und wie Sie diesen finanzieren werden. Auch ein Liquiditäts- und ein Rentabilitätsplan sollten Teil des Finanzplans sein. Am besten holen Sie sich auch für diesen Teil kompetente Unterstützung: Denn gerade Banken und Geldgeber werden hier besonders genau hinschauen.

8.       SWOT-Analyse

Schließlich hat es sich bewährt, Ihre Unternehmensstrategie im Rahmen einer SWOT-Analyse auszuarbeiten. Das bedeutet:

Strengths & Opportunities (SO): Wie setzen Sie Ihre Stärken (Strengths) so ein, dass sich die Chancen-Nutzung (Opportunities) verbessert?

Strengths & Threads (ST): Wie nutzen Sie Ihre Stärken, um Risiken (Threads) abzuwehren?

Weaknesses & Opportunities (WO): Wie wandeln Sie Schwachpunkte (Weaknesses) um in Chancen?

Weaknesses & Threads (WT): Wie gehen Sie mit Schwachpunkten und Risiken um, damit kein Schaden entsteht?

9.       Anhang

Wie bei einem Lebenslauf können Sie, wenn Sie Ihren Businessplan erstellen, zum Schluss relevante Dokumente wie Zeugnisse, Zertifikate oder ausführliche C.V. anhängen.

Falls Sie zur Frage „Wie erstelle ich einen Businessplan?“ weitere Unterstützung benötigen, finden Sie hier einen ausführlichen Leitfaden des BMWi.

Brauchen Sie zwischendurch eine kleine Pause von der Papierschlacht? Dann rufen Sie uns an unter der kostenfreien Nummer 0800 606 044 071 und kommen Sie im First Choice Business Center auf eine Tasse Kaffee und einen Besichtigungstermin vorbei! Wir freuen uns darauf, Ihnen zu zeigen, welche Räume Sie hier mit Ihrem Business beziehen können. Sie werden sehen: Mit so einem Ziel vor Augen schreibt sich der Businessplan fast wie von selbst!

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