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New Work: Die Arbeitswelt der Zukunft

New Work: Veraltete Utopie oder Blick in die Arbeitswelt der Zukunft?

New Work – das hat fast jeder schon einmal gehört. Wer in der Start-up-Szene unterwegs ist, aus der Kreativbranche kommt oder für eine IT-Firma arbeitet, kommt um das Trendwort nicht herum. Aber ist New Work wirklich neu? Und was genau verrät uns der Begriff über die Arbeitswelt der Zukunft?

New Work: Definition und Geschichte

Der Begriff New Work klingt vielleicht nach Neuland, ist aber schon fast 50 Jahre alt. Er stammt aus den 1970er Jahren und war ursprünglich explizit als Gegenentwurf sowohl zum Sozialismus wie zum Kapitalismus gedacht – eine ganz neue Gesellschaftsform also. Sein Erfinder, der Philosoph Frithjof Bergmann, kann auf ein aufregendes Leben zurückblicken: Bevor er an der renommierten Universität Princeton promovierte, hielt er sich u.a. als Tellerwäscher, Preisboxer und Fabrikarbeiter am Fließband über Wasser, schrieb Theaterstücke und zog zwei Jahre lang als Selbstversorger aufs Land.

Vielleicht waren es diese Stationen, die ihm seinen ganz eigenen Blick auf die Rolle des Menschen in der Gesellschaft eröffneten? Die Themen Arbeit, Kreativität und Selbstbestimmtheit sind jedenfalls zentral für sein Gedankengebäude, das schließlich in der von ihm ins Leben gerufenen New Work Bewegung Ausdruck fand. Ganz knapp lassen sich seine Thesen zur Arbeitswelt der Zukunft wie folgt auf den Punkt bringen:

  • Verschiedene Entwicklungen wie die fortschreitende Automatisierung, bewusster Konsum und die Verbreitung von digitalen Fabrikatoren – wir würden sagen: 3D-Druckern – führen allesamt dazu, dass wir weniger Zeit für klassische Lohnarbeit aufwenden müssen.
  • Diese neu gewonnene Zeit können wir in eine andere Art von Arbeit stecken, bei der wir uns ohne starre Vorgaben selbstgewählten Aufgaben

Wer tiefer in Bergmanns Theoriekonstrukt eintauchen möchte, findet z.B. hier weiterführende Informationen. Mindestens ebenso spannend ist jedoch die Frage: Was wurde aus der New Work Bewegung, die als Utopie ein neues Gesellschaftssystem erschaffen wollte ? Und wohin mag die Reise in den nächsten Jahren gehen?

New Work und die Arbeitswelt der Zukunft

Während der Blick auf das große Ganze, auf das Verhältnis vom Einzelnen zur Gesellschaft, etwas in den Hintergrund getreten ist, rückt in der heutigen New Work Bewegung vor allem das Thema Arbeit in den Fokus. Die zentrale Frage lautet: Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Wie wollen wir arbeiten, wo wollen wir arbeiten und wie können wir besser zusammenarbeiten?

Bergmann hatte bereits darauf hingewiesen, dass die zunehmende Automatisierung in allen Bereichen des Lebens das Fundament ist, auf dem sich New Work überhaupt erst denken lässt. Das hat sich bewahrheitet: Wir sprechen heute auch von der Arbeitswelt 4.0, die ohne Digitalisierung undenkbar ist. Nimmt man die damit einhergehenden Veränderungen in der Arbeitskultur unter die Lupe, tauchen die folgenden drei Aspekte immer wieder auf – sie sind Dreh- und Angelpunkte der heutigen New Work Strömung.

1.      Mitbestimmung und Teilhabe

Bergmann sah noch einen starken Kontrast zwischen fremdbestimmter Lohnarbeit und selbstbestimmten kreativen Schaffensprozessen. Heutige New Work Ansätze versuchen eher, beides zu verbinden. Das zeigt sich einerseits darin, dass in vielen Branchen immer mehr Menschen als Freelancer arbeiten. Andererseits streben aber auch immer mehr Firmen danach, Mitarbeiter stärker einzubeziehen und setzen auf flache Hierarchien sowie eine demokratische Führungskultur.

2.      Flexibilität und das Büro der Zukunft

Der von Bergmann prophezeite Rückgang der Lohnarbeit ist zumindest bisher noch nicht großflächig eingetreten. Und trotzdem verabschieden wir uns immer mehr von starren Arbeitszeiten sowie von der strikten Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, wie sie der Philosoph wohl noch in seiner Zeit als Fließbandarbeiter erlebt hat.

Heute gehen viele Menschen ihrer Arbeit zu Hause nach oder kombinieren Home Office und Präsenzarbeit. Sowohl Freelancer als auch Angestellte arbeiten verstärkt projektbezogen, es wird viel öfter als früher der Arbeitgeber gewechselt und Teil- sowie Gleitzeit sind an der Tagesordnung.

Mit einem Wort: Bereits heute ist die Arbeitswelt in vielen Punkten flexibler geworden, sowohl was Arbeitsräume als auch was Arbeitszeiten angeht. Das Büro der Zukunft sollte diesen New Work Trends Rechnung tragen und so setzen immer mehr Firmen und Selbstständige auf ein flexibles Büro. Klassische Büroräume mögen zwar nach wie vor das am weitesten verbreitete Modell sein, doch Konzepte wie Desk Sharing, Tagesbüros und Coworking setzen sich mehr und mehr durch.

Wer heute schon einen Blick in das Büro der Zukunft werfen möchten, kommt am besten in einem der First Choice Business Center mit ihrem vielseitigen Angebot vorbei. Die ansprechend eingerichteten Coworking Space können Sie mit einem Tagespass ganz unverbindlich ausprobieren. Flexibler geht es wirklich nicht! Soll es lieber direkt ein eigenes Büro sein, kommen Sie noch bis Ende März 2021 in den Genuss der großen Jubiläumsaktion: Denn da wir als Sirius-Marke 15-jähriges Jubiläum feiern, gibt es 15 % Rabatt auf die Miete. Auch als Büromieter bleiben Sie beweglich, denn die Verträge sind monatlich kündbar – und der Rabatt gilt ebenfalls bereits ab 1 Monat Laufzeit. Eine hervorragende Gelegenheit also, Ihr eigenes Büro der Zukunft einzurichten.

3.      Synergien und Zusammenarbeit

New Work strukturiert Zusammenarbeit in vieler Hinsicht neu. Ein Großteil der New Work Methoden – etwa Working Out Loud oder Scrum, um nur zwei Beispiele zu nennen – dreht sich darum, wie die gemeinsame Arbeit an Projekten verbessert und vereinfacht werden kann. Besonders spannend: New Work denkt dabei explizit über Unternehmensgrenzen hinaus und nimmt auch Kooperationsmöglichkeiten in den Blick, die verschiedene Unternehmen und Freelancer zusammenbringen. Dass davon alle Beteiligten profitieren liegt auf der Hand, denn oftmals braucht es den frischen Blick von außen, um innovative Lösungen zu finden.

Damit solche Synergien in der Arbeitswelt der Zukunft ganz natürlich wachsen können, müssen abermals die passenden Räume geschaffen werden. Denn in der klassischen Bürowelt gibt es kaum Berührungspunkte zwischen verschiedenen Firmen oder gar Freelancern, es sei denn, die Zusammenarbeit wird gezielt angestrebt. Im Büro der Zukunft dagegen läuft man sich zufällig in der Businesslounge oder im Social Hub über den Weg. Die über das gesamte Center verteilten Loungeecken sowie die einladenden Coffee Lounges in den First Choice Business Centern sind ein gutes Beispiel für diese lockere Begegnungskultur. Dank Kaffee- und Teeflatrate für alle Mieter verweilt man hier gerne und kommt leicht miteinander ins Gespräch – erst einmal ganz ohne konkrete Absichten. Regelmäßige Veranstaltungen, die sowohl Mietern und ihren Gästen als auch interessierten Externen offenstehen, bieten hier zudem immer wieder Anlässe zum Netzwerken und Kontakteknüpfen.

Möchten Sie ebenfalls Teil dieser lebendigen Gemeinschaft sein? Dann rufen Sie uns kostenfrei unter der Nummer 0800 606 044 071 an. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre eigenen Ideen zum Thema New Work in einem unserer First Choice Business Center umsetzen und beraten Sie gern bei allen Fragen.

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