Richtig gut präsentieren – 5 Tipps, mit denen Ihre Präsentation gelingt und 3 Fehler, die Sie besser vermeiden sollten

Gute Präsentationen wirken langfristig: Brauchbare Handlungsimpulse und spannende Diskussionsanstöße sind nur einige der positiven Effekte eines interessant gestalteten Vortrags. Leider müssen wir uns nach wie vor oft in langweiligen Präsentationen ohne Informationswert herumquälen. Doch wie gelingt interessantes Präsentieren? Mit unseren 5 Tipps überraschen Sie Ihre Zuhörer und bleiben Ihnen mit einer gelungenen Präsentation in Erinnerung. Außerdem verraten wir Ihnen noch 3 typische Vortragsfehler, die Sie leicht vermeiden können.

5 Tipps für eine Präsentation, die Ihr Publikum begeistern wird

Präsentationen dürfen nicht einseitig sein. Die Vorstellung, dass einer lange redet und die anderen zuhören müssen, ist leider immer noch weit verbreitet und eine der Ursachen für endlose Vorträge aus der Hölle. Mit unseren Tipps treten Sie mit Ihren Zuhörern in einen Dialog und sorgen dafür, dass Ihre Präsentation positiv im Gedächtnis bleibt.

Tipp 1: Erzählen Sie Geschichten

Menschen lieben gut erzählte Stories. Warum also den Vortrag nicht in einer spannenden Erzählung verpacken? Erfinden Sie einen Freund, der sich schon immer mit einem Problem herumschlagen musste, für das das Thema Ihrer Präsentation die ideale Lösung darstellt. So haben Sie gleichzeitig auch zahlreiche praktische Beispiele an der Hand, mit denen Sie die Sachverhalte Ihres Themas anschaulich erklären können.

Tipp 2: Überraschen Sie Ihre Zuhörer

Lassen Sie Ihr Publikum niemals in dem Glauben, es müsste sich einfach nur bequem zurücklehnen und darauf warten, dass Sie mit Ihrer Präsentation irgendwann fertig sind. Fordern Sie Ihre Zuhörer vielmehr zur Interaktion heraus: Stellen Sie Fragen, lassen Sie in Zweiergruppen etwas ausprobieren, holen Sie Teilnehmer zu sich nach vorn und veranstalten Sie mit Ihnen ein Mini-Interview zu einem soeben vorgetragenen Sachverhalt. Ihrem Publikum wird keine Gelegenheit bleiben, abzuschalten. Es wird Ihren Vortrag aufmerksam verfolgen und sich vor allem die Inhalte der Präsentation besser merken können.

Achten Sie aber unbedingt darauf, Ihre Ideen für Interaktionen dem Thema Ihrer Präsentation anzupassen. Der Vorstandschef wird von einer kreativen Gruppenübung bei der Präsentation der Jahresumsatzzahlen möglicherweise nicht erbaut sein. Auch die Grenzen guten Geschmacks sollten Sie besser nicht in Ihrem Vortrag ausloten.

  • Tipp 3: Wenn Küssen zu einer guten Präsentation verhilft: Nutzen Sie die KISS-Methode

    Keep It Sraight and Simple: Präsentieren Sie Ihr Thema stringent und quälen Sie sich und Ihr Publikum nicht mit Abschweifungen und unnötigem Informationsballast. Versuchen Sie außerdem, verständlich zu bleiben: Fachbegriffe und eine Ausdrucksweise in Beamtendeutsch strengen Zuhörer auf Dauer an und schon bald hört keiner mehr richtig zu. Die Methode ließe sich auch als Keep It Short And Simple übersetzen: Wer mehr als 20 Minuten ohne Pause redet, kann selbst mit den außergewöhnlichsten Ideen keine Aufmerksamkeit mehr erregen.

    Tipp 4: Zeigen Sie stets, dass Sie professionell und kompetent sind

    Unabhängig davon, für welche Präsentationsgestaltung Sie sich entschieden haben, sollten Sie diese stets so umsetzen, dass kein Zweifel an Ihrer fachlichen Kompetenz besteht. Wenn Sie viele bunte Diagramme, Filmbeiträge oder andere Medien nur benutzen, um Ihre mangelnde Sachkenntnis zu verbergen, wird Ihnen Ihr Publikum sehr schnell auf die Schliche kommen. Wählen Sie außerdem eine Vortragsmethode, die zu Ihnen und zum Anlass der Präsentation passt. Mit anderen Worten: Wenn Sie keine Rampensau sind, wirken Sie kompetenter, wenn Sie auch nicht so tun, als ob. Andersherum zeugt die Präsentation der Umsatzzahlen mit einem ruhigeren Vortragskonzept von mehr Professionalität.

    Tipp 5: Mit einem passenden Handout in Erinnerung bleiben

    Der letzte Eindruck ist genauso wichtig, wie der erste. In Form eines durchdachten Handouts geben Sie Ihren Zuhörern eine Erinnerung mit auf den Weg. Damit diese eine bleibende ist, sollten Sie auf dem Handout nicht einfach nur die Inhalte der Präsentation stichpunktartig auflisten. Eine ansprechende Gestaltung, die die präsentierten Inhalte so zusammenfasst, dass der Leser auch nach Wochen noch etwas damit anfangen kann, erweitert die Wirkung Ihres Vortrags langfristig.

    3 Fehler, die jede noch so gut gestaltete Präsentation schnell verderben können

    Wer präsentiert – sei es im Büro, auf einem Kongress oder in einem Seminar – übermittelt nicht nur sein Thema, sondern präsentiert sich auch selbst. Das Publikum wird Sie permanent im Auge behalten und auf jedes Ihrer Worte achten. Doch das ist kein Grund, aufgeregt zu sein: Wenn Sie die 3 häufigsten und zugleich schwerwiegendsten Fehler bei Präsentationen kennen und vermeiden, können Sie deutlich besser mit Ihrer Vortragskunst überzeugen.

    • Standardfloskeln verwenden: „Bevor ich zu meinem eigentlichen Thema komme, möchte ich Ihnen noch … „: Warum sollten Sie Ihren Vortrag erst lang einleiten oder Ihr Publikum mit Nebensächlichkeiten langweilen? Wenn Sie nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen wollen, können Sie mit einer kleinen Geschichte beginnen. Kommen Sie dabei aber möglichst schnell auf Ihr Thema zu sprechen. Auch die Formulierung „Ich erläutere Ihnen kurz den Ablauf“ ist möglicherweise nicht immer angebracht, nur weil es standardmäßig oft gebraucht wird. Bei komplexen Themen ist der Überblick sicher sinnvoll, bei Kurzvorträgen reicht es auch, anfangs das Thema zu nennen und direkt loszulegen. Die Floskel „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ am Ende einer Präsentation ist zwar nett gemeint, vergeudet aber die Möglichkeit, mit einem Paukenschlag wie einem einprägsamen Slogan oder einer Call-to-Action zu enden.
    • Von Folie zu Folie springen: Wenn Sie in einer Powerpoint-Präsentation umständlich im Material herumklicken und noch Sätze sagen, wie „Das sollten Sie jetzt eigentlich nicht sehen“ oder „Das wollte ich Ihnen aber erst später zeigen“, werden Sie Ihr Publikum verprellen. Es wir schnell den Eindruck gewinnen, dass Sie unvorbereitet sind und sich in Ihrem Vortragsthema nicht sicher bewegen.
    • Nicht authentisch auftreten: Wenn Sie kein geborener Entertainer sind, werden Sie es Ihrem Publikum auch nicht weismachen können. Bleiben Sie lieber bei Ihren Leisten und holen alles das aus sich heraus, was Sie authentisch leisten können. So müssen Sie sich nicht auf eine aufgesetzte Rolle konzentrieren, sondern können alle Aufmerksamkeit Ihrer Präsentation widmen. Das wird auch Ihr Publikum schätzen.

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