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Aus dem Büro ins Home Office

Entspannt oder einsam? Wie ich mir Home Office vorstelle

Hallo, willkommen bei meinem Home Office Tagebuch. Ich bin Pia, 35, Content Managerin und habe zusammen mit Designerin Anne ein Büro im First Choice Business Center gemietet. #WegenCorona bleibe ich ab sofort zu Hause – auch zum Arbeiten. Was ich dabei so alles erlebe, erfahrt ihr hier. Vielleicht geht’s euch ähnlich? Jedenfalls, viel Spaß beim Lesen!

Aus dem Bett quasi direkt an den Schreibtisch fallen: Ob das was für mich ist? Eigentlich bin ich schon als Studentin zum Lernen immer in die Bibliothek gegangen, weil ich lieber unter Menschen bin. Darum habe ich mich schließlich auch für ein Büro im First Choice Business Center entschieden! Andererseits: Den ganzen Tag in gemütlichen Klamotten vor dem Rechner sitzen, der eigene Kühlschrank nur wenige Schritte entfernt und zwischendurch setzt sich Luna schnurrend auf meinen Schoß – eine Weile zu Hause zu arbeiten klingt auch gar nicht verkehrt. Aber kann das alles ein Ersatz für meine „First Choice Familie“ sein? Für mein schönes Büro, die schicke Profi-Einrichtung und die tollen Gespräche zwischendurch? 

Wo bleiben die Gespräche?

Bisher konnte ich nämlich mit den anderen hier im Business Center über alles sprechen. Wir sind eine mal größere, mal kleinere Gruppe, die sich jeden Tag um elf auf einen Kaffee trifft. Das hat gerade in der letzten Zeit, als die Nachrichten zur Coronakrise täglich schlimmer wurden, gutgetan. 

Schließlich ist mein Experiment in Sachen Home Office nicht ganz freiwillig: Seitdem die offizielle Empfehlung galt, möglichst zu Hause zu bleiben, wurden unsere Runde immer kleiner. Bald werden auch meine Partnerin Anne und ich unser Zweierbüro auf unbestimmte Zeit schließen, um ins Home Office zu wechseln. Vor allem mit ihr habe ich all meine Sorgen geteilt. Zwischendurch haben wir uns mit Quatsch abgelenkt, das wird mir sehr fehlen. Wie lange wird es wohl dauern, bis ich anfange, Selbstgespräche zu führen?

Digitalisierung: Läuft!

Ob Quatsch oder wichtiges Meeting: Da wir, wenn wir beide von zu Hause aus arbeiten, nicht mehr einfach über den Schreibtisch rüberrufen können, rüsten wir uns für die Kommunikation über größere Entfernung. Spätestens jetzt kommen uns die vielen Workshops zum Thema Digitalisierung zugute, die wir hier im Business Center besucht haben. 

Mit Hilfe der Center Managerin, die uns tatkräftig bei unseren Vorbereitungen unterstützt, testen wir ein Chatprogramm und Videotelefonie – komisches Gefühl, denn noch sitzen wir uns ja direkt gegenüber. Auch mit allen Nachbarn aus der Kaffeeklatschgruppe vernetzen wir uns jetzt online. Gegen die Einsamkeit haben wir uns nämlich fest vorgenommen, an unserem Elf-Uhr-Ritual festzuhalten.

Da wir mit einigen außerdem für verschiedene Aufträge zusammenarbeiten, nutzen wir bereits seit Längerem ein Projekttool – theoretisch jedenfalls. Als wir das Tool bei einem der Workshops hier im Center kennengelernt haben, waren wir alle Feuer und Flamme. Doch bereits nach kurzer Zeit setzten sich alte Gewohnheiten wieder durch. Schließlich ist es ja auch viel netter, sich mal kurz in der Lounge zusammenzusetzen oder bei längeren Besprechungen einen Meetingraum zu buchen. Das wird sich jetzt alles ändern. Vorsorglich logge ich mich also in dem Tool ein und fange schon mal an, meine To-Do-Liste aufzuräumen. So können alle sehen, was aktuell ansteht.

Abschied und Aufbruch

Der letzte Tag im Büro: Jetzt ist er da. Auf dem Flur kommen mir Menschen mit Kartons und großen, blauen Ikeataschen entgegen. Die Stimmung ist gleichzeitig gedrückt und aufgeregt, eine seltsame Mischung. In unserem Büro flucht Anne schon beim verzweifelten Versuch, den Kabelsalat unter ihrem Schreibtisch zu entwirren.

Endlich haben wir es beide geschafft. Nun sind wir also an der Reihe: Vollgepackt stehen wir am Empfang und verabschieden uns von der Center Managerin, der guten Seele des Hauses, die uns nicht nur seit unserem Einzug immer zur Seite stand, sondern auch stets die Zeit für einen kurzen Plausch fand. Auch das werde ich bald sicher sehr vermissen. Dann schleppen wir alles ins Auto. Als Anne kurz darauf vor meiner Haustür hält, habe ich einen Kloß im Hals. Doch für tränenreiche Abschiedsszenen ist keine Zeit, Anne steht in zweiter Reihe und ich muss irgendwie mein halbes Büro ein paar Treppen hoch bekommen.

Die viel größere Herausforderung wird jedoch sein, das komplizierte Ökosystem aus Laptop, Bildschirmen und Docking Station wieder zum Leben zu erwecken – und zwar ganz ohne Hilfe von IT-Daniel, dem netten Büronachbarn, den wir im Business Center bei technischen Problemen gern mal um Hilfe gebeten haben. Bevor ich mich an diese Aufgabe wage, ruhe ich mich aber erstmal kurz aus! Ob alles geklappt hat, erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag von meinem Home Office Tagebuch.

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